Meraner Schützen entzünden Herz Jesu-Feuer

Meran:   Um der Verbundenheit mit der Heimat besonderen Ausdruck zu verleihen, werden alljährlich am  dritten Sonntag nach Pfingsten in ganz Südtirol "Herz Jesu-Feuer" entzündet - oft in Form von Herzen und Kreuzen.
 
 
Diese Gepflogenheit geht auf das 19. Jahrhundert zurück >> dem Symbol des Herz Jesu-Gelöbnisses von 1796.
Die Landstände Tirol kamen damals in Bozen zusammen, um über die Lage durch die französischen Truppen unter Napoleon zu beraten.
 
 
Der Stamser Abt Sebastian Stöckl regte an, unser Land Südtirol dem Heiligsten Herzen Jesu anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erbitten.
Seither wird das Gelöbnis jährlich erneuert und die Feuer am Berg entzündet.
 
 
Aus diesem religiösen Gedanken von 1848 ist heute ein Brauchtum geworden, das auch die Meraner Schützen jährlich pflegen.
 
 
An die sechzig Teilnehmer - unter ihnen Schützenmitglieder, Angehörige und Freunde - fanden sich am Herz Jesu-Sonntag, den 10. Juni 2018 noch zu später Stunde am von der Familie Folie vom "Petöffi-Hof" zur Verfügung gestellten Platz am Segenbühel ein, um diesen hohen Feiertag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
 
 
Nach einer gemeinsamen Marende wurde traditionsgemäß das Herz Jesu-Feuer entzündet.
 
 
 
Für ALLE ein erfüllter Tag
 
im Sinne von
 
christlichem Brauchtum, Tiroler Tradition und Heimatbewusstsein...!
 
 
 
 
 

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