Gedenkfeier am Soldatenfriedhof
Wie jedes Jahr im November lud der Verein zur Pflege des Deutsch-Österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhofs in Meran am Sonntag, den 8. 11. 2009 zu einer Gedenkfeier für die Gefallenen aller Weltkriege.
Ehrenkompanie war auch heuer wieder die Schützenkompanie Meran unter Hauptmann Renato des Dorides. Für die musikalische Umrahmung der Hl. Messe, die Altdekan Albert Schönthaler zelebrierte, sorgten die Musikkapelle St. Nikolaus/Ulten unter Kapellmeisterin Daniela Naier und der MGV Meran unter Chorleiter Pius Pircher.
Altdekan Albert Schönthaler stellte in den Mittelpunkt seiner Predigt die Erhaltung des Friedens. Nur durch Zufriedenheit und gegenseitige Toleranz sei ein respektvolles Miteinander der verschiedenen Konfessionen möglich. Aber auch im politischen und privaten Wirkungsbereich soll dieser Grundsatz gelebt werden, um so ein gerechtes und friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.
Vor der Kranzniederlegung, dem Abschreiten und Segnen der Kriegsdenkmäler dankte der Vizepräsident des veranstaltenden Vereines Herbert Tschimben Altdekan A. Schönthaler für die Abhaltung des Gedenkgottesdienstes, den Teilnehmern an der Gedenkfeier wie Sozialstadtrat Luis Gurschler, Schützenkompanie Meran, die zwei Ehrensalven abfeuerte, Schützenabordnungen aus dem Burggrafenamt sowie verschiedene Organisationen.
Ein besonderer Dank erging an jene Helfer, die tatkräftig zur Schmückung der Gräber beigetragen haben, um dieser Gedenkfeier einen würdigen Rahmen zu verleihen.
In seiner darauffolgenden Ansprache ging er besonders darauf ein, dass heute gegen einen Zeitgeist angetreten wird, der das Heldentum der Gefallenen in den Schmutz treten will.
„Wir tun dies nicht – so Herbert Tschimben – um den Krieg zu heroisieren; und schon gar nicht, um längst überwundenen menschenverachtenden Ideologien nachzutrauern. Wir tun dies, weil der Patriotismus und die Opferbereitschaft dieser Gefallenen die Grundfesten für ein Europa der freien Völker, für ein Europa der Vaterländer in der Zukunft darstellen.“
