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Schützen gedenken der Gefallenen beider Weltkriege

07.11.2010

Seit vielen Jahren haben es sich Schützen aus dem Burggrafenamt zur Aufgabe gemacht, die Feier für die Gefallenen am Meraner-Soldatenfriedhof am Seelensonntag, den 7. November 2010, mitzugestalten.

Dem Aufruf des Vereins zur Pflege des Deutsch-Österreichischen-Ungarischen Soldatenfriedhofs folgend stellte auch heuer die Schützenkompanie Meran unter dem Kommando ihres Hauptmanns Renato des Dorides wieder die Ehrenformation. An der Gedenkfeier mit dabei: Hauptmann der Schützenkompanie Untermais Uwe Cainelli, Hauptmann der Schützenkompanie Obermais Franz Egger und Hauptmann Thomas Egger der Schützenkompanie Schenna mit ihren Fahnenabordnungen und Schützen, die die Ehrenwache an den Deutschen und Österr. Denkmälern versahen.

 

Altdekan Albert Schönthaler zelebrierte auch in diesem Jahr wieder den Gedenkgottesdienst und erinnerte in seiner Predigt an die tägliche Aufgabe aller zur Erhaltung eines dauerhaften Friedens. "Der Friede kann verschiedene Gesichter haben - daher sollte es jedermanns Anliegen sein,  auch am politischen und sozialen Frieden mitzuwirken...!"

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Musikkapelle St. Pankraz/Ulten und dem MGV Meran. Im Anschluß an die Heilige Messe begrüßte der Obmann des Vereines Herbert Tschimben die vielen Gäste, die Fahnenabordnungen, die angereiste Gruppe aus Freising (Bayern) des Bundeswehrsozialwerks und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für Ihr Kommen.

 

Zum Evangelium während der Heiligen Messe feuerte die Ehrenformation der Schützenkompanie Meran zu Ehren des Allerhöchsten eine Salve ab. Eine weitere perfekte Ehrensalve wurde vor dem Abspielen des Liedes "Zum guten Kameraden" für alle Gefallenen vor dem Meraner Gefallenendenkmal - bei dem Schützen der Kompanie Meran die Ehrenwache stellten - geschossen.

Merans Bürgermeister Dr. Günther Januth erinnerte in seine Ansprache an die vielen Opfer und an die großen Wunden, die beide Weltkriege verursacht und viel Leiden in die Familien gebracht haben. Unser Land hat seit weit über 60 Jahren keinen Krieg mehr erlebt - wir sollten daher alle daran arbeiten, diesen Frieden zu erhalten und auszubauen; dies sind wir den Opfern der vergangenen Kriege und unseren Kindern schuldig.

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