Meraner Jungschützen pflanzen Jubiläumsbaum
Anläßlich des Tiroler Gedenkjahres 1809 - 2009 pflanzten die Jungschützen der Schützenkompanie Meran am 29. Mai 2009 im Naherholungsgebiet der Lazag bei der Passer einen Bergahornbaum. Trotz Pflege wurde der damals gesetzte Jubiläumsbaum zur großen Enttäuschung der jungen Meraner-Schützen durch einen Vandal-Akt gefällt.
Im vergangenen Herbst konnte nach Rücksprache mit der Stadtgärtnerei Meran und Dank des Einsatzes durch Frau Dr. Anni Schwarz ein geschützter Platz für die erneute Pflanzung eines Jubiläumsbaumes im Bereich des Österreichischen Soldatenfriedhofes in Meran ausfindig gemacht werden.
Zur Verfügung gestellt wurde der Bergahornbaum vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates beim Landesbetrieb für Forst- und Domänenverwaltung der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol - Landeshauptmann Luis Durnwalder - über den Gärtner Günther Vieider des Domänenforstgartens in Aicha.
Wegen seiner Anpassungsfähigkeit in Berg- und Tal-Landschaft hat der Bergahorn in der ersten Zeit ein rasches Wachstum; er kann eine Höhe von 35 m erreichen und bis zu 500 Jahre alt werden.
Am vergangenen Samstag, den 7. Mai 2011 war es dann soweit:
nach Rücksprache mit der Direktion des Städtischen Friedhofs von Meran und unter Anleitung des zuständigen Obergärtners des Österr. Soldatenfriedhofes Heinz Tolpeit sowie im Beisein des Obmanns des Vereins zur Pflege des Deutsch-Österr.-Ungar. Soldatenfriedhofes Herbert Tschimben konnten die Jungschützen und Marketenderinnen der Schützenkompanie Meran >> Paul Ragginer, David und Michael Pichler, Felix und Johanna Schwarz sowie Lucy Nardelli und Maria Rinner << eigenhändig den Jubiläumsbaum setzen und ein entsprechendes Hinweisschild anbringen. Mit dabei Jungschützenbetreuer Peter Pfeifer und einige Kommandantschaftsmitglieder der Schützenkompanie Meran.
Bei einem vorangegangenen Treffen im Schützenheim der Meraner Schützen informierte Jungschützenbetreuer Pter Pfeifer den jungen motivierten Nachwuchs der Kompanie und die anwesenden Elternvertreter über die Sinnhaftigkeit und die ehrenvolle Aufgabe, diesen Jubiläumsbaum im Gedenken an den Tiroler Freiheitskampf von 1809 als bleibendes Zeichen zu pflanzen.
Hauptmann Renato des Dorides verwies auf die erfolgte unbürokratische und zuvorkommende Abwicklung der Aktion seitens des Landes imd der Gemeindeämter und sprach dafür im Namen der Schützenkompanie allen seinen Dank aus...!
