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Willkommene Schützen in der Partnerstadt Salzburg

23.10.2015

Eingeladen vom Salzburger Traditionsverband Erzherzog Rainerbund und vom Militärkommando Salzburg - unterstützt vom Magistrat der Stadt Salzburg und von der Stadt Meran nahm die Schützenkompanie Meran am Freitag, den 23. Oktober 2015 mit einer großen Abordnung an den Feierlichkeiten des Österreichischen Bundesheeres mit der Angelobung von mehreren hundert Rekruten am Traditionstag des Bundesheeres in Salzburg/Wals teil. Die Rekruten waren im Oktober eingerückt und kamen vom Radarbataillon, vom Militärkommando Salzburg, vom Führungsunterstützungsbataillon 2 und vom Gebirgskampfzentrum.

Im Anschluss an die hohen Politiker und der Landtagspräsidentin des Landes Salzburg Brigitta Pallauf wurden die Meraner Schützen unter dem Kommando ihres langjährigen Hauptmanns Renato des Dorides vom Militärkommando Salzburg offiziell begrüßt.

In Ihrer Festansprache bedankte sich die Salzburger Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf bei den Soldaten des Bundesheeres für ihren Einsatz im Rahmen der Flüchtlingssituation.

Der Salzburger Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler ging in seiner Ansprache ebenfalls auf den aktuellen Einsatz des Bundesheeres ein.

"Wenn man in die Augen von Flüchtlingskindern schaut, weiß man, dass dieser Einsatz richtig und wichtig ist" - so Hufler.

 

Nach dem Treuegelöbnis gab es eine Vorführung der Walser Schnalzer und eine Salve der historischen Landwehrkompanie Wals zu Ehren der angelobten Rekruten.

Der Ausmarsch der Rekruten nach der Angelobung wurde musikalisch von der Militärmusik Salzburg, der Trachtenmusikkapelle Wals und der Trachtenmusikkapelle Siezenheim sowie von einem kräftigen Applaus der Zuschauer umrahmt.

Eine beeindruckende - zeitgemäße und friedliche Veranstaltung unter dem Motto "Hilfe und Schutz", die große Mengen der Bevölkerung begeisterte.

Das Militärkommando Salzburg organisierte am darauffolgenden Tag für die Teilnehmer der Schützenkompanie Meran einen historisch lehrreichen Besuch im neu eingerichteten "Wehrgeschichtlichen Museum" in der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg/Siezenheim.

Der Bus mit den Meraner Schützen konnte mit Sondergenehmigung das riesige Militärareal befahren und eine Museumsführung durch die Historiker Prof. Dr. Kurz Mitterer (aktiver Offizier) und Mag. Dr. Bruno Koppensteiner (Oberst i. R.) "2000 Jahre Wehrgeschichte" miterleben.

Frei nach dem bekannten Zitat von Helmuth Kohl: "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten...!"

Das Rahmenprogramm des Salzburger-Aufenthaltes wurde von den befreundeten Traditionsverbänden der Rainer und der Lieferinger Schützen mit einer Rundfahrt durch Salzburgs Innenstadt, einem Besuch der Wallfahrtskirche Maria Plain und einem geselligen Gemeinschaftsabend mit musikalischer Umrahmung zur Festigung der kameradschaftlichen Kontakte gestaltet.

Bei der Heimfahrt unternahmen die Meraner Schützen - trotz langer Staus am Walserberg (Kontrollen der Bayrischen Polizei aufgrund des großen Ansturms der Asylanten) - einen Abstecher zum bekannten Klostergasthof von Maria Eck bei Siegsdorf , um dort das Mittagessen einzunehmen. Bei herrlichem Wetter genoss man die Aussicht auf das "Bayrische Meer" (Chiemsee) und ließ den beeindruckenden Salzburg-Besuch nochmals Revue passieren.

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