"Ein Jahr ohne Harald....!" Gedenken an unseren Kameraden Harald zum Todestag
Am Montag, den 17. Juli 2017 jährte sich zum ersten Mal der Todestag unseres Kameraden Harald.
Anlass, um für ihn einen Gedenkgottesdienst zu feiern. Bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt war das Kirchlein St. Peter in Lana, in der Dekan i. R. und Schützenkurat Albert Schönthaler die Jahrtagsmesse für unseren lieben Harald zelebrierte.
"Harald ist jetzt in dieser Stunde bei uns....!" - begann er seine Predigt und forderte die Gläubigen auf, Gott dafür zu danken, dass sie eine Wegstrecke ihres Lebens mit Harald gehen durften. "Wir sind heute hier, um an ihn zu denken und für ihn zu beten - als Zeichen unserer Verbundenheit mit ihm - auch über den Tod hinaus..." - so der Geistliche. Harald ist bei seinem Bergunfall vor einem Jahr nicht ins "Nichts", sondern ins LICHT - in die Hände Gottes gefallen. Wir alle trauern um Harald - vor allem seine Frau Patrizia, seine Mama Maria, seine Schwiegereltern, seine Schützenkameraden und Freunde. In dieser schweren Zeit ist es wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die uns stützen und ein offenes Ohr haben für unsere Gefühle und Erinnerungen an diesen besonderen Menschen. Mit den Worten "Wir sollen nicht vor Fragen flüchten, auf die wir keine Antwort erhalten, sondern Worte und Gesten finden, die in all ihrer Unvollkommenheit und Hilflosigkeit vielleicht doch ein wenig Trost und Unterstützung sein können..!" beendete Albert Schönthaler seine Ansprache.
Anschließend waren alle aufgerufen, für Harald eine Kerze anzuzünden und daran zu denken, dass er nun im Licht Gottes geborgen ist.
Musikalisch wunderschön gestaltet wurde die Messe von Rebecca (Gesang) und Andreas (Klavier). Die Lesung übernahm Conny - die Fürbitten Harald's Schützenkameraden Renato, Elmar, Peter, Lukas und Patrick.
Nach der Kommunion trug Martina (Pastoralassistentin i. R.) einen "unter die Haut gehenden" Text von Jochen Jülicher (drs. theol., geb. 1954) vor:
Solange ihr mich liebt, lebe ich weiter.
Bewahrt mich in eurem Herzen.
Und - wenn mein Bild in euch verblasst,
selbst dann wird unsre Liebe uns verbinden.
Solange ihr mich liebt, tief in euren Herzen,
lebe ich weiter,
bin ich da, wo immer ihr auch seid,
auch - wenn ihr es nicht spürt
oder nur ab und zu vielleicht.
Wenn ihr traurig seid,
dass ich so nicht mehr bin,
so wisst, dass es auch mir nicht leicht fiel,
euch allein zu lassen.
Weint ruhig,
aber lasst danach auch wieder Licht in eure Herzen scheinen.
Ich werde da sein, einst, wenn ihr mich braucht
und selbst über die Schwelle tretet,
über die ich gegangen bin.
Bis dahin lebt - so viel ihr könnt,
habt lieb - so viel ihr könnt,
geht euren Weg mit Kraft zu Ende!
"ES WIRD ALLES WIEDER GUT, ABER NIE MEHR WIE VORHER,
DENN DU - LIEBER HARALD - FEHLST SO SEHR......!"
