Weihnachtsandacht am Meraner Soldatenfriedhof
Auch am diesjährigen Christtag umrahmten Meraner Schützen die traditionelle Weihnachtsgedenkfeier am Meraner Soldatenfriedhof.
Zu dieser besinnlichen Andacht hatte - wie jedes Jahr - der Verein Österreichischer Soldatenfriedhof unter Obmann Herbert Tschimben geladen.
Tausende Lichter erhellten an diesem Weihnachtsfeiertag den Soldatenfriedhof.
Zahlreiche Vereine, Schützenabordnungen von Meran, Obermais und Untermais sowie Vertreter des öffentlichen Lebens und Meraner Bürgen fanden sich am frühen Abend des 25. Dezember 2017 am Soldatenfriedhof ein, um der vielen Kriegsopfer zu gedenken.
Beim Wortgottesdienst stellte Dekan i. R. Albert Schönthaler den FRIEDEN in den Mittelpunkt seiner Ansprache:
"In diesen Weihnachtsfeiertagen wird immer wieder vom Frieden gesprochen" - betonte er. "Es gibt wahrscheinlich kein Wort, das öfter benützt wird als das Wort FRIEDEN. Es sei schon fast so, dass dieser bedeutungsvolle Ausdruck übertrieben oft gebraucht werde."
"Außerdem" - so meinte der Geistliche - "sei es unter anderem wichtig, mit einander zu reden, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen...!"
Vereinsobmann-Stellvertreter Luis Ambach dankte der Bläsergruppe Untermais für die musikalische Gestaltung, den Schützen für die Mahnwache an den Denkmälern sowie allen Freiwilligen für ihren Beitrag zum Gelingen dieser Gedenkfeier.
Ein besonderer Dank erging an Heinrich Tolpeit für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne von Pflege und Erhalt des Soldatenfriedhofs.
Neben Polizeikräften auch waren auch der frühere Meraner Bürgermeister Dr. Günther Januth sowie die Gemeinderäte Georg Hörwarter und Christoph Mitterhofer zugegen.
Zum Abschluss der Feier zogen die Teilnehmer von Denkmal zu Denkmal, wo der ehemalige Stadtdekan Schönthaler ein Gebet sprach. Zudem wurde das Friedenslicht entzündet.
Ausklingen ließ man diese beeindruckende Andacht bei einem gemütlichen Umtrunk in der Stube der Familie Tolpeit.
